Ausstellungen 2016

Hase & Co. Ostern im Kinderzimmer

13. März bis 24. April 2016

Unter dem Motto „Hase & Co. Ostern im Kinderzimmer“ zeigt das Heimatmuseum Münchingen vom 13. März bis zum 24. April 2016 österliches Spielzeug in seiner ganzen Vielfalt. Ob als Plüschtier, aus Holz, aus Ton, im Bilderbuch oder als Back- und Schokoladengussform: der Osterhase und seine tierischen Begleiter wie Küken und Lämmchen stimmten Kinder und Erwachsene schon zu Großmutters Zeiten auf den Frühling ein.
Die seltenen historischen Spielsachen sind Leihgaben der renommierten Spielzeugsammlerinnen Gerda Ott aus Stuttgart und Margot Schach aus Leonberg.


Ordnung. Kunstausstellung Leni Marx und Regine Schaupp

13. Mai bis 5. Juni 2016

In der Ausstellungsreihe Zeitgenössische Kunst im Heimatmuseum werden moderne Kunstwerke im spannungsreichen Kontrast einer historischen Umgebung präsentiert. Der sich daraus ergebende Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart soll die Besucher dazu anregen, sich in vertrauter Umgebung auf Neues einzulassen und Altbekanntes neu zu hinterfragen. Die in Münchingen lebende Künstlerin Leni Marx und die Esslinger Künstlerin Regine Schaupp widmen sich in ihrer Ausstellung „Ordnung“ einem Begriff, der in früherer Zeit nicht nur die dörfliche Gesellschaftsstruktur und Geschlechterrollen, sondern auch den Lebensalltag generell prägte. Mit den Mitteln der Bildenden Kunst spüren die in Münchingen geborene Malerin Leni Marx und die in Esslingen lebende Künstlerin Regine Schaupp dem Phänomen "Zeit" nach.


Vom Korn der frühen Jahre. Sieben Jahrtausende Ackerbau und Kulturlandschaft

17. Juni bis 30. Oktober 2016

In der Jungsteinzeit vor etwa 7.000 Jahren begannen die Menschen in Mitteleuropa Getreide anzubauen. Sie verwandelten dadurch allmählich den von Wäldern geprägten Naturraum unserer Region zur modernen Kulturlandschaft, deren heutiges Erscheinungsbild durch die landwirtschaftliche Produktion und Industrie bestimmt wird. Das Strohgäu mit seinem fruchtbaren Ackerboden bildete schon früh ein wichtiges Zentrum des Getreideanbaus und war begehrter Siedlungsplatz. Die vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg konzipierte Ausstellung veranschaulicht anhand archäologischer und botanischer Funde die Geschichte der Landwirtschaft von den Anfängen bis ins Mittelalter. Zugleich erfahren die Besucher in mehreren Ausprobierstationen Interessantes über historische Techniken wie die Herstellung von landwirtschaftlichen Gerätschaften aus Stein oder Bronze oder das Getreidemahlen in der Steinzeit.

Flyer mit Begleitprogramm (357,4 KB)


Von der Kunst nicht zu Frieren. Winter im Dorf

25. November 2016 bis 5. März 2017

Trotz kalter Temperaturen war der Winter früher auf dem Land eine beliebte Jahreszeit. Da es keine dringenden Arbeiten auf dem Feld zu erledigen gab, ging es wesentlich entspannter zu. Die Männer führten Reparaturarbeiten an Gebäuden und Werkzeugen aus, zu denen sie im Sommer nicht kamen, während sich die Frauen mit textilen Handarbeiten und dem Spinnen beschäftigten. Abendliche Zusammenkünfte bei Kerzenlicht in den sogenannten Lichterstuben und Feste wie Weihnachten und Neujahr sorgten für Abwechslung im eintönigen Alltag. Bei Schnee und Eis vergnügten sich Kinder und Erwachsene mit Schlitten- und Schlittschuhfahren. Die Ausstellung zeigt wie die Menschen in der Vergangenheit versuchten, den Winter so angenehm wie möglich zu gestalten, von Heiztechniken und Vorratshaltung über Bräuche bis hin zu Freizeitbeschäftigungen.
Flyer mit Begleitprogramm (2,718 MB)